Partner für Mobilität

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt sorgen dafür, dass die zahlreichen Nutz- und Spezialfahrzeuge, die die ELW für die Erledigung ihrer vielfältigen Aufgaben brauchen, immer einsatzbereit sind. Das selbe gilt für sämtliche Fahrzeuge der ELW und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Da die ELW und die Landeshauptstadt seit Jahren auf E-Mobilität setzen und sich mit alternativen Antriebsenergien beschäftigen, entwickelt sich das Leistungssprektrum der Werkstatt ständig weiter. Durch bedarfsgerechte Fortbildungen erweitert sich das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ständig. 

Das Team

40 Kolleginnen und Kollegen - darunter drei Meister, ein Maschinenbauingenieur, 16 Kfz-Mechatroniker und drei Verwaltungsangestellte arbeiten in folgenden Teams zusammen:

  • Team Reparaturannahme, Auftragssteuerung und Serviceabwicklung
  • Team LKW
  • Team PKW und Kehrmaschinen
  • Team Container- und Abfallbehälterreparatur
  • Team Fahrzeugpool und Pflege
  • Team Verwaltung
  • Team Technik und Organisation

Pro Jahr beginnen bis zu zwei junge Menschen ihre Ausbildung in der ELW-Werkstatt.

Die Werkstatt

3.000 m² unterteilt in verschiedene Arbeitsbereiche:

  • Kfz-Werkstatt
  • Reifenwerkstatt
  • Schweißerei
  • Lackiererei
  • Prüfstraße
  • Abfallbehälterwerkstatt
  • Service Station
  • Waschstraße mit Außenwaschplätzen
  • Verwaltung

Unsere Leistungen

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In der Zentralwerkstatt werden über 300 eigene und bis zu 500 städtische Fahrzeuge gewartet und repariert - von mobilen Kleingeräten über PKW und Kehrmaschinen bis hin zu Abfallsammelfahrzeugen und LKW mit Sonderaufbauten. Insgesamt werden pro Jahr über 9.000 Aufträge erledigt.

Wartungsarbeiten:

  • Vollumfängliche Inspektionen
  • Diagnose und Fehlersuche
  • Erneuerung und Ergänzung von Baugruppen, Verschleißteilen und Betriebsstoffen
  • Servicearbeiten an Klimaanlagen

In der Zentralwerkstatt werden auch notwendige gesetzliche und UVV- Prüfungen durchgeführt:

  • Hauptuntersuchungen nach Terminvereinbahrung
  • Abgasuntersuchung
  • Sicherheits-, Fahrtenschreiber- und UVV-Prüfungen

Reparaturarbeiten:

  • Schweißarbeiten

Reifenwerkstatt:

  • Reifenbeschaffung und Montage
  • Wucht- und Reparaturarbeiten
  • mobile Reifeninstandsetzung mit Pannenfahrzeug
  • RDKS programmieren

Die Zentralwerkstatt ist für die Wartung und Reparatur von Hochvoltfahrzeugen zertifiziert und die Mitarbeiter sind für die Arbeiten an diesen Fahrzeugen qualifiziert.

Gewartet und repariert werden  Plug-in-Fahrzeuge, vollelektrische Fahrzeuge, E-Kehrmaschinen und E-Abfallsammelfahrzeuge.

In der Portalwaschanlage werden sämtliche Fahrzeugarten (Müllwagen, Kehrmaschinen, Kanalfahrzeuge, Sattelzüge und Kleinbusse etc.) von außen gereinigt. 

Auf den Außenwaschplätzen können die Behälter von Kehrmaschinen mit Hochdruckreiniger gesäubert werden.

Speziell für die PKW-Pflege bietet die Zentralwerkstatt eine Innen- und Außenreinigung durch Mitarbeiter an (Handreinigung).

Das Fuhrparkmanagement bietet einen vollumfänglichen Service an - von der Beschaffung bis zur Verwertung:

  • Unterstützung und Beratung bei der Bedarfsplanung und der Erstellung des Leistungsverzeichnisses bei Ausschreibungen
  • Fördermittelmanagement bei alternative Antrieben
  • Beschaffung der Fahrzeuge (Klärung von Bieterfragen, technische Auswertung, Bewertungsmatrix, Vergabedokumentation)
  • Fahzeugübergabe (Fahrzeugabnahme, Anmeldung und Einweisung)
  • Fahrzeugwartung und-reparatur (Planung und Durchführung)
  • Verwertung der Fahrzeuge (Unterstützung bei Ersatzbeschaffung, Beauftragung von Wertgutachten, Abmeldung)

Das langfristige Ziel ist der emissionsfreie Fahrzeugpool mit hohem Nutzungsgrad der einzelnen Fahrzeuge.

Die Aufgabe des Zentralen ELW-Fahrzeugpools ist es, die vorhandenen Fahrzeuge durch eine intelligente zentrale Verwaltung effektiver und bedarfsgerechter zu nutzen. Über ein Ticketsystem werden die Fahrzeuge je nach Reiseprofil (Distanz und Lademöglichkeit am Zielort) zugewiesen. Bei Rückgabe erfolgt eine gemeinsame Sichtprüfung auf Beschädigungen. Anschließend wird das Fahrzeug bei Bedarf getankt bzw. geladen und gereinigt.

Alternative Antriebe

Ein nahezu emissionsfreier Fuhrpark bis 2030 - gespeist mit betriebseigener regenerativer Energie.

Dafür sondieren wir stetig den Markt für alternative Antriebe und testen und beschaffen je nach Marktreife und Verfügbarkeit Fahrzeuge.

Über das zentrale Fuhrparkmanagement wird die Strategie für die Wandlung zur emissionsfreien Flotte konzipiert und forciert.

Viele Faktoren beeinflussen die Strategie zum emissionsfreien Fuhrpark, zum Beispiel:

  • Technologieverfügbarkeit und Marktreife (Zuverlässigkeit und Reichweite)
    Der operative Betrieb darf nicht beieinträchtig werden.
  • Ladeinfrastruktur am Standort, lokale Wasserstofftankstelle, lokale Wasserstoffherstellung
    Die Versorgung muss sichergestellt sein, die Tourenplanung darf nicht davon beeinträchtigt werden.
  • Anschaffungskosten
    Aufgrund der bis zu vierfach höheren Kaufpreise ist die Anschaffung der Fahrzeuge mit alternativem Antrieb ohne Förderung meist nicht möglich.
  • Know-How bei Wartung und Reparatur
    Die Mitarbeitenden müssen regelmäßig geschult und das Werkstattequipment bei Anschaffung angepasst werden.
  • Facility-Management
    Der Gebäudebrandschutz und der Explosionsschutz in der Zentralwerkstatt müssen angepasst werden. Ebenso müssen Hochvoltarbeitsbereiche geschaffen werden.
  • Dynamik der technologischen Weiterentwicklung

Aufgrund der unterschiedlichen Einflussfaktoren muss die Strategie für einen emissionsfreien Fuhrpark mit Bedacht festgelegt werden.

Test haben gezeigt, dass ein Großteil der innerstädtischen Abfallsammeltouren mit E-Müllwagen bei entsprechender Konfiguration abgedeckt werden kann. Der alternative Antrieb hat keine Auswirkung auf die Nutzlast der Fahrzeuge.

Die ELW setzen nicht auf Erdgas als Brückenlösung. 

Bei Pkw und Transporter bis 7,5 t sollen primär rein elektrisch betriebene Fahrzeuge eingesetzt werden (BEV). Bei Bedarf kommen zum Beipiel beim Winterdienst Plug-in-Hybridmodelle zum Einsatz (PHEV). Mittelfristig sollen diese durch leistungsstärkere E- oder Wasserstofffahrzeuge (FCEV) abgelöst werden.

Auch bei Lkw über 7,5 t bis 27,5 t  sollen batterie- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge eingesetzt werden. Denn durch den Einsatz von Wasserstoff-Fahrzeugen kann die Ladeinfrastruktur entlastet werden. 

Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge sollen bevorzugt dort eingesetzt werden, wo neben einer hohen Reichweite zusätzlicher Energiebedarf besteht, zum Beispiel bei Kanalspülwagen oder Containerdienstfahrzeugen.

Den aktuellen Stand der Umsetzung unserer Strategie finden Sie hier.