Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf der Deponie Dyckerhoffbruch

Folgende aktuellen Maßnahmen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert:

Um die voraussichtlich langanhaltenden Emissionen klimarelevanter Gase aus dem Deponieabschnitt I in die Atmosphäre zu reduzieren, werden mögliche Maßnahmen zur weiteren Verringerung der Emission von Treibhausgase geprüft. Daher wird für diesen Deponieabschnitt eine Konzeptstudie als Potenzialanalyse für eine optimierte Deponiegasfassung und in-situ Stabilisierung ausgearbeitet.

Im Rahmen dieser Studie wird der aktuelle Zustand der jeweiligen technischen Einrichtungen im Deponiekörper, der aktuelle Zustand des Gasfassungssystems sowie des noch restlichen Gasdargebotes untersucht. Außerdem werden über die bestehende Anlagentechnik bzw. einer mobilen kompakten Absaugeinheit qualifizierte Gasabsaugversuche durchgeführt.

Am Ende werden Möglichkeiten zur Erhöhung der Effizienz der energetischen Nutzung oder der Einsatz von geeigneten Klimaschutztechnologien bewertet.

Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht, der sogenannten Potenzialanalyse, dargestellt.

Hintergrund: Der Deponieabschnitt I (DA I) der Deponie Dyckerhoffbruch mit einer Basisfläche von 27,7 ha (ca.277.000 m²) wurde bis 1982 betrieben. Die Ablagerungsmenge beträgt ca. 15 bis 19,7 Mio Mg. Damals wurden auch Siedlungsabfälle abgelagert, die in erheblichem Umfang biologischabbaubare Abfälle enthielten. Das Deponiegasfassungssystem besteht aus 49 Gasbrunnen, diezwischen 1981 und 1983 erstellt wurden. In den letzten Jahren bewegten sich die abgesaugten Deponiegasmengen zwischen 400.000 und 500.000 m³ pro Jahr.

 

Um die voraussichtlich langanhaltenden Emissionen klimarelevanter Gase aus dem Deponieabschnitt III (DA III) in die Atmosphäre zu reduzieren, werden mögliche Maßnahmen zur weiteren Verringerung der Emission von Treibhausgase geprüft. Daher wird für diesen Deponieabschnitt eine Konzeptstudie als Potenzialanalyse für eine optimierte Deponiegasfassung und in-situ Stabilisierung ausgearbeitet.

Im Rahmen der Studie wird der aktuelle Zustand der jeweiligen technischen Einrichtungen im Deponiekörper, der aktuelle Zustand des Gasfassungssystems sowie des noch restlichen Gasdargebotes untersucht. Außerdem werden über die bestehende Anlagentechnik bzw. einer mobilen kompakten Absaugeinheit qualifizierte Gasabsaugversuche durchgeführt.

Am Ende werden Möglichkeiten zur Erhöhung der Effizienz der energetischen Nutzung oder der Einsatz von geeigneten Klimaschutztechnologien bewertet.

Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht, der sogenannten Potenzialanalyse, dargestellt.

Hintergrund: Der Deponieabschnitt III (DA III) der Deponie Dyckerhoffbruch wird unterteilt in die drei Abschnitte III/1, III/2 und III/3. Die Deponieabschnitte III/1 und III/2 besitzen zusammen eine Basisfläche von rund 10,5 ha (ca. 105.000 m²), in diesem Bereich wurden zwischen 1992 und 2005 rund 4,08 Mio Mg Abfälle abgelagert, die auch organische bzw. unvorbehandelte Abfälle enthielten. Das Deponiegasfassungssystem des DA III besteht derzeit aus 18 vertikalen Gasbrunnen und 21 Horizontaldränagen. Die vertikalen Gasbrunnen wurden mit einem Sicherheitsabstand von 3 m zur Basisabdichtung hergestellt und reichen bis zur bestehenden Deponieoberfläche. Die horizontalen Gasdränagen befinden sich in drei Ebenen auf 110 müNN, 120 müNN und 130 müNN mit Längen zwischen 60 m und 310 m. In den letzten Jahren bewegten sich die abgesaugten Deponiegasmengen zwischen 2,9 Mio m³ und 5.4 Mio m³ pro Jahr, wobei sich seit 2014 ein stetiger Rückgang der Deponiegasmengen abzeichnet.