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Neuer ELW-Service: Annahme von Mineralfasern

Seit Januar können künstliche Mineralfasern bei der Kleinannahmestelle der Deponie angeliefert werden.

Hierbei ist es wichtig, dass die Mineralfasern in sogenannten KMF-Säcken richtig verpackt sind. Die Säcke dürfen keine Fremdstoffe und keine weiteren Säcke oder Tüten enthalten und müssen staubdicht verschlossen sein.

Die Säcke werden an der Kleinannahme an Privatkunden und Kleingewerbetreibende gegen eine Gebühr von 5,00 € pro Stück abgegeben. Darin ist die Entsorgung enthalten.

Die KMF-Säcke müssen auf eine bestimmte Art verschlossen werden, um von uns in der KMF-Presse behandelt werden zu können. Die Anleitung dazu ist auf den Säcken abgebildet.

In der Vergangenheit konnten die KMF-Abfälle in unserer Deponie nicht abgelagert werden, weil sie eine so geringe Materialdichte aufweisen, dass der Deponiekörper damit nicht standsicher errichtet werden kann.

Hinzu kommt, dass die umweltgerechte Entsorgung dieses Stoffes problematisch ist, weil bis einschließlich 2010 hergestellte KMF aufgrund ihrer Beschaffenheit als gefährlich eingestuft war, bis 2000 sogar als krebserregend.

Diese Situation war für die ELW sehr unbefriedigend, da es somit keinen umweltgerechten Entsorgungsweg für diese Abfälle gab. 

Die Lösung ist nun mit der Inbetriebnahme der Spezialpresse auf der Deponie der ELW gefunden. Diese Presse verdichtet das Material so stark, dass es sich hinterher wie krümelige Gartenerde anfühlt und sich nach dem Einbau perfekt verdichten lässt und der Deponiekörper zuverlässig steht. Um dies zu verdeutlichen: Aus circa 75 Kubikmeter KMF-Abfall werden circa 3 Kubikmeter hoch verdichtetes Material erzeugt, also eine Volumenreduzierung im Verhältnis von etwa 1:25!

Durch eine vollständige Kapselung der Anlage werden beim Pressen keine Fasern freigesetzt – dies wird durch regelmäßige Messungen unter Aufsicht des Regierungspräsidiums Darmstadt überprüft.