Umwelt und Naturschutz

Ziel der ELW ist die langfristige Entwicklung hochwertiger Ausgleichsbiotope, die Teil der Deponielandschaft werden.

Auf unserem Gelände finden sich die unterschiedlichsten Tierarten, z.T. besonders streng geschützt.
Fledermäuse, Vögel (66 Vogelarten, davon 41 Brutvogelarten, davon weisen 13 einen hessenweit ungünstigen Erhaltungszustand auf), Reptilien, darunter die streng geschützte Zauneidechse, Amphibien, darunter die streng geschützte Kreuzkröte, Tagfalter, Heuschrecken, Libellen und Wildbienen. (Hilgendorf, 2018)

Vielfältige Biotope

Wir haben durch unser großes, zusammenhängendes und vielfältiges Gelände die Möglichkeit besonders strukturreiche Biotope für besondere Artenspektren anzubieten (z.B. Steinschmätzer).


Die Einzigartigkeit einer zusammenhängenden rekultivierten Deponielandschaft besteht darin, Sonderstandorte, die in der freien Landschaft hoch gefährdet sind langfristig zu sichern und zu entwickeln. Es kann gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse u. a. besonders gefährdeter Artenspektren im Rahmen deponiebautechnischer Möglichkeiten eingegangen werden.

Ein die Deponie übergreifendes Rekultivierungsziel, welches insbesondere Arten des Offenlandes ein Trittsteinbiotop bereitstellt, ist eine unserer Aufgaben und Herausforderungen, der wir uns gerne stellen.

Die Pflege der Deponieflächen wird durch eine Schaf- und Ziegenherde gewährleistet. Auch hier haben wir den Naturschutz im Blick und achten darauf, dass unsere bereits rekultivierten Flächen nicht überweidet werden.

Ausgleichsmaßnahmen

Im Rahmen unserer Deponieerweiterungsprojekte wurden bereits vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, die der Erhaltung und dem Schutz besonders geschützter Arten dienen.

An der Ostflanke der zukünftigen Deponie IV (jetziges Steinbruchgelände) wurde eine sogenannte CEF-Maßnahme (continuous ecological functionality-measures) bereits vor Genehmigung realisiert, die Erhaltung und Entwicklung hoch sensibler Arten des Offenlandes dient, insbesondere Kreuzkröte und Zauneidechse.
Bevor überhaupt ein Eingriff stattfindet, werden betroffene Arten hierher umgesiedelt.

Hier sind wir in enger Abstimmung mit der zuständigen Behörde, die in unsere Entscheidungen immer aktiv eingebunden wird.

Unser Service für Sie