Informationen zum Thema Wertstoffe

In der Wertstofftonne werden Abfälle aus Kunststoff und Metall gesammelt. Es gibt sie in den Größen 120 Liter und 240 Liter. Die Wertstofftonnen werden 14-täglich geleert, die Termine finden Sie in unserem Abfallkalender.

Die gelb gekennzeichneten Wertstofftonnen müssen von Ihnen am Leerungstag bis spätestens 6 Uhr am Straßenrand bereit gestellt werden, frühestens jedoch am Vorabend nach 18.00 Uhr. Dabei dürfen Fußgänger sowie der Straßenverkehr nicht gefährdet werden. Nach der Leerung müssen Sie die Behälter wieder an ihren Standplatz zurückstellen. Fragen und Beschwerden zur Wertstofftonne richten Sie bitte direkt an die Firma Meinhardt Städtereinigung, Telefon 0800 5889720.

Das gehört in die Wertstofftonne

Zusätzlich zu den Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen wie zum Beispiel

  • Joghurtbecher
  • Plastikflaschen
  • Plastiktüten
  • Tuben
  • Konservendosen
  • Getränkekartons
  • Styropor

gehören auch Gebrauchsgegenstände aus folgenden Materialien in die Wertstofftonne:

Kunststoff, wie zum Beispiel

  • Besteck
  • Plastikeimer
  • Schüsseln
  • Kinderspielzeug
  • Gießkannen
  • Pflanztöpfe
  • Gefrierdosen
  • Transportboxen
  • Folien
  • CDs und DVDs
  • Metall, wie zum Beispiel
  • Kochtöpfe
  • Pfannen
  • Backformen
  • Backbleche
  • Aluminiumschalen (abgebrannte Teelichter)
  • Besteck
  • Werkzeuge
  • Schraubenschlüssel

Das gehört nicht in die Wertstofftonne

  • Altglas
  • Altpapier
  • Bioabfall
  • Restabfall
  • Spraydosen mit PU-Schaum
  • verschmutzte Styroporplatten

Wertstoffe für das Recycling richtig getrennt

Reißen Sie ruhig alles ab! Heutzutage ist es rein technisch möglich einen großen Teil unserer Abfälle zu recyceln, also als Rohstoff für neu produzierte Güter zu nutzen. Ob allerdings die Wertstoffe, die Sie in Ihre Wertstofftonne geben, hinterher tatsächlich recycelt werden – darüber entscheiden Sie beim Wegwerfen bereits mit!

Ein leerer Joghurtbecher zum Beispiel lässt sich perfekt schreddern, reinigen und recyceln. Der Verschluss aus Alufolie auch. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Teile voneinander getrennt in der Recyclinganlage ankommen. Wenn der Verschluss aber noch halb am Becher hängt oder ein Mantel aus Papier noch drumgewickelt ist, dann ist das ein Joghurtbecher, der dadurch komplett aus dem Recycling fällt. Schade, aber es ist schlicht nicht möglich, die Bestandteile in der maschinell arbeitenden Recyclinganlage voneinander zu trennen. Das sollte daher schon beim Wegwerfen des leeren Bechers geschehen.

Sie brauchen den Joghurtbecher übrigens entgegen einer verbreiteten Meinung nicht zu spülen. Er sollte nur möglichst leer sein, eingetrocknete Restkrusten sind kein Problem.

Aber trennen Sie bitte stofflich unterschiedliche Bestandteile Ihrer Verpackungsabfälle vollständig voneinander und geben sie dann einzeln in die Wertstofftonne. Reißen Sie also (wenn vorhanden) das Papier vom Becher und entfernen Sie die Verschlussfolie von der Käse- und Wurstverpackung ganz. Oft hat der Hersteller schon dafür gesorgt, dass das ganz einfach geht. Und dann kann die deutsche Recyclingquote weiter steigen.

Die Aufbereitung wiederverwertbarer Abfallstoffe ist ein kommerziell arbeitender Wirtschaftszweig. Das heißt ganz einfach: Es muss sich lohnen. Und es lohnt sich nur dann, wenn der Einsatz der technischen Möglichkeiten zu einem so hochwertigen Ergebnis führt, dass man die Recyclingmaterialien auf dem Markt anbieten kann.

Nach dem neuen Verpackungsgesetz von 2019 müssen 58,5 Prozent der Kunststoffe recycelt werden. Bis zum Jahr 2022 soll sogar eine Quote von 63 Prozent erreicht werden. Damit das erreicht werden kann, müssen Verbraucher und Recyclingfirmen Hand in Hand arbeiten.